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Kirschroter Sommer

Heute kam ich zufällig am Bahnhofskiosk vorbei. Es gibt hier beim Hauptbahnhof einen Rewe, der auch sonntags geöffnet hat, wo wir noch ein paar Dinge einkaufen mussten, die wir dringend heute brauchten.

Der Kiosk mit den Zeitschriften und Bücher ist am anderen Ende des Bahnhofs - ich kam also nicht so ganz zufällig vorbei... Aber ich weiß, dass es ihn gibt und wenn ich in der Nähe bin, MUSS ich da einfach rein und nach Büchern schauen. Das ist wie ein Zwang.

Jedenfalls hab ich dort ein Buch entdeckt: Kirschroter Sommer von Carina Bartsch. Laut dem Klappentext handelt es sich um eine Frau oder ein Mädchen, das seine erste große Liebe - der Bruder der besten Freundin - nach langer Zeit wiedertrifft. Eigentlich mag ich keine Liebesromane, aber dieses Buch hat mich irgendwie angesprochen. (Ob es wohl damit zu tun hat, dass meine erste Liebe auch der Bruder meiner besten Freundin war...?)

Zu Hause hab ich den Titel dann gleich mal gegoogelt und bin auf Carina Bartschs Homepage gelandet. Sie erklärt dort, sie habe ein Buch schreiben wollen, in dem - nicht wie in vielen anderen Liebesromanen - spürbar und nachvollziehbar ist, WARUM sich die Protagonisten ineinander verlieben und nicht nur das Wort Seelenverwandtschaft "für diese übersinnliche Art der Zuneigung vor die Nase gesetzt bekommen." Das hat mich beeindruckt, da ich Oberflächlichkeit überhaupt nicht leiden kann und meinen Wunsch nach diesem Buch verstärkt. Doch dann - die Beschreibung der Hauptpersonen in ihrem Buch: Er: "Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz" - mein Begeisterung war dahin. Auf der einen Seite möchte sie ein Buch schreiben, dass nicht wie alle anderen ist - und dann geht es mal wieder um einen gutaussehenden Kerl mit der gerade richtigen Portion Arroganz, um noch verliebenswert zu sein...

Bin mir jetzt nicht mehr so sicher, ob ich das Buch kaufe. Vielleicht schreib ich mal ein eigenes? Hässlicher, dicker Kerl, der gerne raucht, säuft und fiese Witze über seine Mitmenschen macht trifft magersüchtige Frau ohne Selbstwertgefühl, die keinen Wert darauf legt, Everybody's Darling zu sein und sich auch so verhält... Oder so ähnlich...

Aber erstmal bleib ich beim Lesen statt beim Schreiben - zur Zeit Menschenhafen von John Ajvide Lindqvist. Sehr spannend.
18.2.13 00:02
 


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